Im Mai 2011 hat der Gemeinderat dem Konzept zugestimmt, dass Leezdorf grüner, bunter, bienenfreundlicher, nachhaltiger werden soll. Im Herbst haben wir den Kreisentscheid gewonnen bei dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Beim regionalen Vorentscheid für den Landeswettbewerb wurde hervorgehoben, dass Leezdorf das etwas andere Dorf ist, das Dorf, das seine Kinder in die Entwickung einbezieht, dafür gab es eine Urkunde und einen Apfelbaum für den Garten für Kinder, den wir nun umgetauft haben in "Garten der Begegnung".
Im Mai 2012 haben die Kinder auf dem Dorffest Ideen gesucht für ihr Dorf - was soll erhalten bleiben, was sollte noch kommen - eine Zukunftswand wurde erstellt.
Es wurde der Ruf laut nach mehr Natur, mehr Blumen, Insekten - all das gehört zur Artenvielfalt und somit zu einem guten Leben dazu und eben auch zu einem Dorf das Zukunft haben will.
Beim Sportheim des SV Leezdorf wurden Tausende von Frühblühenr gepflanzt, am Heldengedenkmal auch, der Garten der Begegnung wartet auf den Einzug des Frühlings - und ein noch unbebautes Grundstück im Neubaugebiet An't Moorkuhl wurde als Wildblumenwiese ins Auge gefasst. Gespräche mit dem NABU wurden geführt, erste vorbereitende Arbeiten in Angriff genommen. Und nun gibt es Probleme, weil Anwohner Angst vor Bienenstichen, Pollen-Allergien und Samenflug haben.
Ein Brief, der bei der Samtgemeinde hängengeblieben ist, ein Telefonanruf beim Bürgermeister - es besteht Gesprächs- und Klärungsbedarf.
Rasen oder brachliegende Flächen in naturbelassene Sommerflorwiesen umzuwandeln hat
ökologische, wirtschaftliche und ästhetische Vorteile. Bienen,
Wildbienen, Schmetterlinge und eine Vielzahl anderer Insekten haben von
Blumenwiesen großen Nutzen. Und eben auch die Menschen - sie können sich an einem farbenfrohen Blütenmeer erfreuen und an den Insekten, die fleißig für sie arbeiten.....
Es bleibt zu hoffen, dass eine Lösung gefunden wird für die Anwohner und die in ihrem Bestand gefährdeten Bienen.
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