Zur Jahreshauptversammlung des Heimatvereins erschienen dreißig Mitglieder. Gemäß der Corona Beschränkungen trugen alle bis zu ihren Stühlen Maske, vorher hatten sie sich in die Anwesenheitsliste eingetragen.
Viel hatte Vorsitzender Gerke Hugen nicht zu berichten, denn fast alle Veranstaltungen fielen der Pandemie zum Opfer. Die Teeküche, das Museum und die Mühle blieben das ganze Jahr über geschlossen. Eine Delegation hatte noch am Jahresempfang im Reiterhof teilgenommen. „ Aber dann war Schluss,“ sagte der Vorsitzende. Jedoch hatte eine Gruppe für die monatlichen Arbeitseinsätze bei der Mühle durchgehalten. Die Remise wurde fertig gestellt, es wurde eine neue Spülmaschine angeschafft, die Türen vom Müllerhaus und der Remise neu gestrichen. Ein vom Job Center geförderter Hausmeister hielt die Anlage in Ordnung. Insgesamt wurden ca. 23.000 € investiert. Es gaben Banken und Institutionen Zuwendungen für den Erhalt der Mühle. Die Gemeinde trug die Hälfte der Brandkasse und bezuschusste die Sturmversicherung mit einer beträchtlichen Summe.
Im nächsten Jahr wird die Mühle 125 Jahre alt und der Verein besteht in diesem Jahr seit 40 Jahren. Seit 17 Jahren ist Gerke Hugen nun Vorsitzender des Heimatvereins. Solange hatte auch sein Vater bei der Mühle gearbeitet. Der alte Vorstand ist gleichzeitig auch der neue Vorstand. Stellvertretender Vorsitzender Jann Wunder, Kassierer Erwin Heinks, Schriftführer Karl Heinz Meyer, Frauenwartin
Renate Barkhoff, Beisitzer Rikus Janssen und Tobias Wunder.
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